vrijdag 9 augustus 2013

Laurent Swolfs (HMV, 1920)


Laurent Swolfs (Gent? -8.03.1868 - Gent? 04.11.1954): Belgische tenor en componist. Zong 5 seizoenen (in de periode 1902-1924) aan de Koninklijk Vlaams Opera te Antwerpen en in de periode 1906-1910 twee seizoenen aan De Munt, Brussel. Wie meer informatie over deze tenor heeft mag aanvullen.
Hij heeft plaatopnamen gemaakt voor de labels Pathé, Anker, Idéal en HMV in de periode ca.1906 - 1924. Het merendeel van het opgenomen materiaal bestaat uit (Vlaamse) liederen.



1  Ik ken een lied (Demol)    3:16
2  Beminnen (J.H. Wood)    2:25
Laurent Swolfs, tenor (+ orkest)
78t 25 cm: HMV F 47  7-43052/3  HO 5810/1AE
Opname Londen, 20-08-1920

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2 opmerkingen:

  1. Sehr interessant, ich kannte diesen Tenor noch gar nicht! Das Sängerlexikon schreibt:

    Swolfs, Laurent, Tenor, * 8.3.1868 Gent, † 4.11.1954 Gent; Studium in Antwerpen und Brüssel u.a. bei Désiré Demest. Er begann seine Karriere als Konzertsänger. Dann debütierte er 1901 an der Oper von Antwerpen als Max im »Freischütz«. 1903 kam er als erster Tenor an das Théâtre de la Monnaie in Brüssel, wo er länger als zwanzig Jahre große Erfolge hatte. 1907 kreierte er für Brüssel den Herodes in »Salome« von R. Strauss. 1908-09 wirkte er an der Oper von Lyon. 1908 sang er auf Veranlassung des Komponisten Felix von Weingartner, der ihn in Antwerpen gehört hatte, an der Wiener Hofoper die Hauptrolle in einer Aufführung seiner Oper »Genesius«. Er sang weiter in Wien den Lohengrin und den Samson. 1910 hatte er an der Grand Opéra Paris große Erfolge als Siegmund und als Samson in »Samson et Dalila« von Saint-Saëns, 1913 als Loge im »Rheingold«. 1911 wirkte er an der Opéra-Comique Paris in der Uraufführung der Oper »Bérénice« von Albéric Magnard mit. Weitere Gastspiele an der Oper von Nizza. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde er Nachfolger von Ernest van Dyck als Professor am Konservatorium von Brüssel und erteilte auch in Gent und Mechelen bis 1943 Unterricht. 1923-25 war er zugleich künstlerischer Direktor der Oper von Antwerpen. Er betätigte sich auch in Belgien in sozialen Organisationen für Künstler und Sänger. Nach Abschluß seiner Karriere lebte er in Gent. Er kam, hochbetagt und fast erblindet, bei einem Sturz im Treppenhaus seiner Wohnung ums Leben.

    Von seiner kraftvoll geführten, metallisch glänzenden Stimme existieren Schallplatten der Marken Pathé, Odeon und Anker.

    [Nachtrag] Swolfs, Laurent; er wirkte 1903 an der Oper von Antwerpen in der Uraufführung der Oper »Prinses Zonneschijn« von Gilson mit. Er sang am Théâtre de la Monnaie in Brüssel Partien wie den Lohengrin, den Samson in »Samson et Dalila« von Saint-Saëns, den Énée in »La Prise de Troie« von H. Berlioz, den Jean in »Hérodiade« von Massenet, den Siegmund in der »Walküre« und den Bürgermeister in der Richard Strauss-Oper »Feuersnot«. 1914 übernahm er an der Oper von Antwerpen die Titelrolle in der Premiere des »Parsifal«.

    [Lexikon: Swolfs, Laurent. Kutsch/Riemens: Sängerlexikon, S. 23721 (vgl. Sängerlex. Bd. 5, S. 3404 ff.) (c) Verlag K.G. Saur]

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